Outdoor-Kinderstunde / ein Erlebnisbericht

Sonnenschein und Sommerwind am Sonntagsmorgen machen Spaß. Seifenblasen machen auch. Outdoor-Kinderstunde verbindet alles miteinander.

Der Treffpunkt hinter dem Gemeindehaus ist mit Wimpelkette und Spielekiste unübersehbar. Einige Kinder kommen und es wird gleich losgespielt.

Wir malen mit Kreide auf dem Pflasterweg. Fische und Wasser und ein Boot. Wer war schon mal am Wasser und auch in einem Boot? Da kann es ganz ordentlich wackeln, wenn die Wellen hoch und höher gehen und es vielleicht sogar stürmt.

Hat jemand schon mal Angst gehabt bei Sturm?
Wir reden über Ultraangst und ein bisschen Angst haben und keine Angst mehr haben. Spannend, was jeder da so erlebt hat. Gewitter macht Angst. Hunde nicht mehr, die sind ja auch lustig. Etwas Peinliches könnte passieren, das macht vorher schon Angst – z.B. vor vielen Leuten pupsen. Oha. Ja. Oder, dass die Oma stirbt. Oder vielleicht ist das gar nicht so schlimm, weil die ist ja dann bei Gott. Früher hatte ich vor Spinnen Angst, heute gar nicht mehr. Aber im Dunkeln, am Abend hab ich immer Angst.

Freunde von Jesus hatten auch Angst. Im Sturm. Auf dem Boot. Jesus war dabei. Aber der schlief. Da haben sie ihn geweckt und er hat dem Sturm befohlen zu schweigen. Und dann die Jünger gefragt: Warum habt ihr Angst? Ich bin doch da.

Aha. Man kann mit Angst also zu Jesus gehen. Ihn sozusagen aufmerksam machen auf die eigene Angst. Dann kümmert er sich. Gut.

Wir malen alles auf einen Stein. Beten. Legen den Stein in eine Wasserschüssel und dann löst sich die Angst ziemlich auf. Es dauert und man sieht noch Reste. Aber das Meiste ist weg.

Und dann machen wir noch ein Sockenfisch-Schwungtuch Spiel. Es wird wild und sehr lustig.

Ach ja und ein bisschen gepicknickt haben wir auch.

Mann, die Zeit ging mega schnell rum. Zum Glück ist nächste Woche wieder eine Outdoor Kinderstunde. Hurra.

 

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