Retter, Richter, Frau, Vater - Alttestamentliche Gottesbilder

„Gott sei Dank gibt es nicht, was sich 90% der Menschen unter Gott vorstellen.“ (Karl Rahner, katholischer Theologe). Die Fülle alttestamentlicher Texte malt mit unterschiedlichen Farben und Formen - in unterschiedlichen Redeformen und Vorstellungen - Bilder von Gott. Die Überlieferungen tasten danach, wie sie Gott angemessen beschreiben und vergleichen können. Manche Redeweise von Gott erscheint „gewohnt“, aber mittlerweile ist schon verloren gegangen, was damit gemeint ist, wenn von Gott als Vater oder Richter gesprochen wird. Oder wir verwechseln unsere heutigen Vorstellungen vom Richter mit der biblischen Botschaft von Gerechtigkeit. Die biblischen Texten machen nicht vor menschenähnlichen Formulierungen halt und bezeugen gleichzeitig, dass Gott kein Mensch sei. Mit den diesjährigen Bibeltagen bist Du in eine Gemäldegalerie eingeladen, deren Besuch sich lohnt, denn alte Meister erscheinen in einem neuem Licht.

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